Aktuelles

 In Sachen Aktivitäten des Vereins.

19.03.2016: PM zum Thema Standortfrage.

Hohenloher eindeutig für 2 Klinik-Standorte.

Wenn über 78% von über 1000 Lesern der Hohenloher Zeitung für die Erhaltung beider Klinikstandorte (Künzelsau und Öhringen) der Hohenloher Krankenhaus gGmbH statt eines Neubaus stimmen, fühlen wir vom HGDZ e.V. uns mehr als nur bestätigt in unserer Haltung. Manche erinnern sich noch an unsere "Bürgersprechstunde" im letzten Frühjahr zu eben diesem Thema, nachdem die Regionale Gesundheitsholding Ihre Neubauidee in Neuenstein präsentiert hatte. Auch in der "Bürgersprechstunde" war das überwiegende Votum für zwei Kliniken, das jetzt unabhängig und repräsentativ bestätigt wurde, bereits mehrfach und unzweideutig artikuliert worden! Die Bürger wollen zwei Standorte mit unterschiedlichen Gewichtungen. Und die Bürger wollen eine Akut- und Notfallversorgung in Künzelsau, dem Herzen Hohenlohes, damit ihr Landkreis in der Gesundheitsinfrastruktur ausgewogen und unabhängig bleibt. Verständlich.

Für diesen Weg stehen wir weiterhin zur Verfügung. Vielleicht kann so unsere Idee einer Akut- und Notfallversorgung in Küau, die im ersten Anlauf keine Zustimmung im Kreistag fand, in einer modifizierten Form doch noch Gestalt annehmen. Wir würden uns freuen, wenn wir an dieser Stelle unterstützen könnten. Unsere Türen stehen weiterhin offen!

 

Die Geschäftsführung, Thomas Schwan

 

 

05.03.2016: PM vom 04.03.2016 an die HZ.

 

Nun gilt es, den Akut- und Notfallstandort Künzelsau zu sichern.

 

Nachdem am vorigen Montag der Kreistag gegen die Pläne für einen Klinikneubau gestimmt hat, wie wir leider erst jetzt der heutigen HZ entnehmen konnten, möchten wir vom HGDZ unsere Absicht : „Erhaltung des Standorts Künzelsau als Notfall- und Akutklinik!“ erneut und vehement bekräftigen.

Im Augenblick arbeitet das HK-Management daran, so sieht es die Beschlusslage vom Sommer 2015, alle akuten Bereiche des HK Künzelsau nach Öhringen zu verlagern und so auf Dauer das HK Künzelsau intensivmedizinisch auszubluten und zu einer reinen Geriatriestation werden zu lassen. Das ist nicht das, für was wir bislang gestanden und gekämpft haben. Wir möchten deshalb an dieser Stelle noch einmal eindringlich darauf hinwiesen und besonders betonen, dass sich das, was Herr Gröhe, unser Bundes-gesundheitsminister, am Montag auf Schloss Stetten gesagt hat, zu sehr großen Teilen mit unserem alternativen Businessplann für das HK Künzelsau deckt. Kleineres klinisches Excellenzcenter für die Akut- und Notfallversorgung aller hohenloher Bürger, enge Verzahnung von ambulanten und stationären medizinischen Leistungen und bessere Nutzung der Möglichkeiten der Telemedizin. Das alles waren und sind Aspekte unseres Ideenkonzeptes zur zukünftigen Standorterhaltung Künzelsau.

Unser Appell richtet sich deshalb nicht nur an den Herren Landrat und die KreisrätInnen, sondern auch an das Management der HK gGmbH und das Management der Regionalen Gesundheitsholding. Wir laden Sie ein, sich noch einmal mit uns an einen Tisch zu setzen und über die Möglichkeiten einer Kooperation für die medizinisch-klinische Versorgung aller Hohenloher, auch der im Osten und Norden des Landkreises, zu sprechen. Wir haben in unseren Reihen etliche Haus- und Fachärzte aus ganz Hohenlohe versammelt und stehen somit stellvertretend für den ambulanten Aspekt in der Ministerforderung nach „Verzahnung von ambulanter und stationärer medizinischer Dienstleistung“. Wir sind weiterhin und sehr gerne bereit zu reden und zu kooperieren!

 

Med. Vorstand und Geschäftsführung.

 

 

25.02.2016: Defibrillatoren für das DRK-LAGA-Team in Öhringen.

 

Im Rahmen seiner Kampagne „Sicherheit-Vor Ort-Für Sie!" stellt der Verein Herz-, Gefäß- und Diabeteszentrum Hohenlohe-Franken e.V. dem DRK-Team der Landesgartenschau (LAGA) in Öhringen, 2 halbautomatische Defibrillatoren für 6 Monate bis zum Ende der LAGA unentgeltlich zur Verfügung. Herr Dr. Stefan Baier, niedergelassener Arzt in Öhringen sowie DRK-Kreisverbandsarzt, nahm die beiden Geräte der Fa. ZOLL heute persönlich entgegen. Diese Aktion wurde auch und vor allem durch eine großzügige Spende der Fa. Maler-Fuchs, Öhringen, möglich gemacht.
Nach der LAGA werden die beiden Defis im Wert von zusammen mehr als 3500,-€ als Vereinsspende an die DRK-Ortsvereine Krautheim und Westernhausen gehen, die bislang noch ohne topaktuelle Defibrillatoren auskommen mussten. Die Vertreter dieser beiden Ortsverbände waren bei der Übergabe ebenfalls anwesend. Damit sind nun endlich alle DRK-Ortsvereine in Hohenlohe mit diesem Lebensretter, der helfen kann, den plötzlichen Herztod zu überleben, ausgestattet. Herr Prof. Christoph Karle ist mehr als erfreut, so die LAGA in Öhringen und gleichzeitig das DRK Hohenlohe unterstützen zu können. Ein weiterer Schritt für die medizinische Notfall-Sicherheit der Hohenloher Bevölkerung.

 

gez. Thomas Schwan, Geschäftsführung

 

 

 

11.02.1016: Nächste Termine und Schritte.

 

Die Defi-Kampagne für Hohenlohe geht weiter: Am 24.02.16 übergibt der Verein an die DRK-Notfallgruppe der Landesgartenschau Öhringen, vertreten durch Herrn Dr. Baier, zwei halbautomatische Defibrillatoren zum Schutz der LAGA-BesucherInnen. Diese Defis gehen nach Ende der LAGA als Vereinsspende in den Besitz der DRK-Ortsverbände Krautheim und Westernhausen über. Am gleichen Tag erhält auch Ailringen einen Defi samt winterfestem Wandkasten. Gespendet durch die Fördergemeinschaft Ailringen. Schulung wie immer kostenlos durch unseren Verein.

Am 28.02.16 treffen sich Ärztemitglieder unseres Vereins zusammen mit Fachärzten aus Hohenlohe, um über die Situation des Hohenloher Krankenhauses zu beraten. Dort wird über den Stand der bisherigen Gespräche mit dem Landrat und der derzeitigen Lage der Gesundheits- und Akutversorgung gesprochen werden. Alternativen zum derzeitigen Klinikkonzept sollen diskutiert werden.

Wir freuen uns auf beide Termin und halten Sie weiter auf dem Laufenden.

 

gez. Thomas Schwan, Geschäftsführung

 

 

22.12.2015; Gespräch mit dem Landrat und Gute Wünsche.

 

Am 21.12.2015 im Gepräch mit dem Landrat des Hohenlohekreises, Herrn Dr. Neth, hat sich eine für die HK GmbH, für den Verein und die Hohenloher recht positive Perspektive abgezeichnet. Der Herr Landrat hat uns versichert, dass er sich persönlich für den Erhalt des Hohenloher Krankenhauses einsetzen wird. Er wird eine echte Eigenständigkeit des HK stärker in den Fokus nehmen und wir werden ihn weiterhin und sehr tatkräftig in diesem Prozess unterstützen. Bis zur nächsten AR-Sitzung der HK gGmbH Ende Februar 2016 wird eine Präsentation vorbereitet werden, bezahlt vom Landkreis, welche den schrittweisen Einstieg des HGDZ und seiner Ärzte in das Künzelsauer Krankenhaus zum Thema haben wird. Nur so kann eine aktive Vernetzung Ambulant-Stationär zum Wohle der Patienten gelingen. Eine gute Nachricht für die Gesundheitsversorgung in Hohenlohe.

In diesem Sinne wünschen wir von hier aus allen unseren interessierten Lesern eine beschauliche Weihnacht 2015 und ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2016.

Die Geschäftsführung, Thomas Schwan

 

 

12.12.2015: Danke Familie Berner für die wunderbare Aufnahme unserer Mitgliederversammlung!

Vorstand und Geschäftsführung HGDZ e.V.

 

 

13.11.2015: Herzwochen im Jagsttal!

Im Rahmen der Herzwochen der Deutschen Herzstiftung veranstaltete unser Verein eine kleine Vortragsreihe im Jagsttal. Unter unserem Motto "Informationen - Vor Ort - Für Sie !" hielt Herr Prof. Dr. Chr. Karle je einen Vortrag zum Thema  "Kardiopulmonale Reanimation bei akutem Herzkreislaufversagen" in Dörzbach und einen in Mulfingen. Und mehr als 120 JagsttälerInnen kamen und lauschten gespannt. Viele hatten konkrete Fragen und Anliegen und allen konnten Antworten auf Ihre Themen gegeben werden. Auf diesem Wege, Danke an die Bürger!

Dass auch über die Defibrillatorenaktion unseres Vereins gesprochen wurde, liegt auf der Hand. In Ailringen wollen sich alle Vereien zusammen schließen und eine Spende auf den Weg bringen, um für die Ortschaft einen Outdoor-Defibrillator anzuschaffen. Wir wünschen gutes Gelingen!!

 

Mit herzlichen Grüßen, die Geschäftsführung.

 

 

 

15.10.15: (Erst-)Helfen macht Spass!

Das hätte das Motto der gestrigen Veranstaltung, " 1 Defibrillatorentag in Hohenlohe", unseres Vereins sein können. Nach der Begrüßung durch den Künzelsauer Bürgermeister und unseren 1. Vorsitzenden, Herrn St. Neumann, spendete der Verein vier (4) Defibrillatoren inkl. beheizbarer Aufbewahrungskästen für den Außeneinsatz an die Gemeinden Weißbach, Mulfingen und Dörzbach. Ein ganz herzliches Dankeschön gilt an dieser Stelle unseren treuen Fördermitgliedern und Spendern, die das alles erst möglich gemacht haben. Darüber hinaus wurde Dörzbach als 1. Gemeinde Deutschlands mit unserem Siegel "Herzfreundliche Gemeinde" ausgezeichnet, welches man nur unter bestimmten Voraussetzungen erhalten kann.


Ca. 100 Bürger waren in die Stadthalle zu Künzelsau gekommen, um sich in Sachen Ersthelfer mit "Defi" weiterbilden zu lassen. Alle anwesenden Fachleute waren mehr als überrascht, dass so viele Menschen den Weg zu dieser Aktion gefunden hatten, gaben aber auch Ihrer Freude Ausdruck, dabei mitwirken zu können. Herr Prof. Dr. Chr. Karle, unser 2. Vorsitzender, führte in einem kurzen Vortrag in die Thematik der Reanimation nach Plötzlichem Herztod ein. Dann begann das DRK Hohenlohekreis mit den aktiven Schulung an 4 Stationen zugleich. Ein großer Andrang herrschte an den Übungsplätzen bis alle Anwesenden mindestens einmal die Herzdruckmassage und den Einsatz des vollautomatischen Defibrillators geübt hatten. Man sah, es macht Spass zu Helfen!!

Dies alles nährt in unserem Verein die Hoffnung, dass wir das hohe Ziel, welches wir uns selbst gesteckt haben, nämlich den Hohenlohekreis flächendeckend mit Defibrillatoren und Ersthelferschulungen auszustatten, irgendwann erreicht haben werden. Noch ist viel zu tun und zu bewegen. Noch fehlen Spenden dafür. Aber wir werden nicht aufgeben. "Sicherheit - Vor Ort - Für Sie!", das ist unser Slogan. Wir halten Sie weiter auf dem Laufenden. Bleiben Sie dran. 

Ihr Thomas Schwan, Geschäftsführung.

 

 

 

08.09.15: Grosse Defi-Schulung in Künzelsau und Herzwoche in Dörzbach & Mulfingen.

Nun ist die grundlegende Entscheidung über die Zukunft der Hohenloher Krankenhäuser und die Entwicklung der Standorte Öhringen und Künzelsau in groben Zügen gefallen und alle richten sich darauf ein. Es beginnen noch in diesem Monat die Gespräche zwischen dem Landrat, Herrn Dr. Neth, und dem Bürgermeister von Künzelsau, Herrn Neumann, um ggf. doch noch ein operatives Bettenkontingent für die Notfall- und Akutversorgung in Künzelsau mit Hilfe einer eigenen Betreibergesellschaft zu erhalten. Wir wünschen uns für die Bürger in Hohenlohe dafür ein gutes und kooperatives Gelingen.

Die Defi-Kampagne geht weiter: "Sicherheit - Vor Ort - Für Sie!"

Unser Verein wird sich nun wieder seinen satzungsgemäßen Zielen zuwenden. Deshalb werden wir am 14.10.2015 ab 17 Uhr in der  Stadthalle Künzelsau und gemeinsam mit dem DRK Hohenlohekreis eine große Schulung zur Benutzung von Defibrillatoren abhalten. Dort werden wir an 4 Lern-Stationen so vielen Bürgern wie möglich den recht einfachen Umgang mit "Defis" nahe bringen. Heute schon laden wir alle Interessierten Bürger ganz herzlich ein! Darauf freuen wir uns ganz besonders, weil damit die Chance der erfolgreichen Ersthilfe in Notfällen ansteigt. Einladungen dazu gehen Mitte September raus. Tipp: Es gibt für eine/n der Anwesenden ein zweitägiges Wellnesswochenende im 5 Sterne-S-Hotel Friedrichsruhe im Wert von ca. 300,-€ zu gewinnen! Also seien Sie dabei.

"Informationen - Vor Ort - Für Sie!"

Am 05.11.2015 um 19 Uhr wird Herr Prof. Karle in der Kulturscheune in Mulfingen im Rahmen der bundesweiten Aktion "Herzwoche" der Deutschen Herzstiftung einen Vortrag zum Thema Herzerkrankungen und Herzinfarktrisiko halten. Wir laden alle betroffenen und interessierten Bürger ganz herzlich zu dieser kostenfreien Veranstaltung ein.

Am 12.11.2015 um 19 Uhr wird Herr Prof. Karle, in der Gemeindehalle Dörzbach und im Rahmen der bundesweiten Aktion "Herzwoche" der Deutschen Herzstiftung einen kostenfreien Vortrag zum Thema Herzerkrankungen und Herzinfarktrisiko halten. Auch für diese Veranstaltung laden wir alle betroffenen und interessierten Bürger schon heute ein. Detaillierte Information erhalten Sie ca. 4 Wochen davor.

Bleiben Sie dran - Wir halten Sie auf dem Laufenden!

 

Thomas Schwan, Geschäftsführung

 

 

28.07.15: "Künzelsau verliert...", schreibt die HZ heute Morgen auf Ihrer Titelseite.

 

Nun ist es also raus: Die Klinik in Künzelsau wird definitiv zugunsten des Standortes Öhringen weiter geschwächt und zurück gefahren. Der stationäre OP-Betrieb, die Notaufnahme, die Intensivstation und das Zentrallabor, Herzstücke einer jeden Klinik, werden nach Öhringen verlagert. In Künzelsau gibt es dann "nur" mehr ambulante OPs von Belegärzten. Eine Diabetologieexpertise soll dafür in Künzelsau aufgebaut werden. Und die Rehaklinik aus Öhringen läßt sich nun am Kocher nieder, zur Stärkung eines akutgeriatrischen Schwerpunktes. Auch die Kardiologie wird in Öhringen ausgebaut und soll gar durch einen Herzkatheder, eine Millioneninvestition, verstärkt werden. Als gäbe es in Künzelsau nicht schon einen solchen.

Im Kommentar der HZ wird angedeutet, dass diese Entwicklung, die in 2007 mit der Abwanderung der Geburtshilfe aus Künzelsau begonnen habe, ein kleines "Geschmäckle" zurückläßt. Salamitaktik, wird vermutet! War es langfristig geplant, Künzelsau zu schließen? Diese Frage soll erlaubt sein und bleibt unbeantwortet zurück.

Andererseits gibt es einen Kreistagsbeschluss und den werden auch wir vom HGDZ e.V. akzeptieren, so schwer uns dies auch fällt. Wir tun dies als gute Demokraten. Warum unsere Konzept-Idee in der öffentlichen Sitzung nicht dezidiert vorgestellt wurde, fragt die HZ. Wir wissen es nicht. Doch wir glauben noch immer, dass die Bürger überall im Hohenlohekreis ein Recht auf umfassende Informationen und auf eine gute Notfall- und Akutversorgung haben müssen. Wir sehen noch ein kleines Hoffnungslichtlein am Ende des Tunnels flackern. Der Landrat wurde vom Kreistag ermächtigt mit dem BM von Künzelsau und dem HGDZ über eine neue gGmbH zu sprechen, die eine kleine Notfall- und Akuteinheit (20-30 Betten) in Künzelsau aufrecht erhalten und betreiben könnte. Ob diese Idee im Krankenausplanungsausschuss des Sozialministeriums akzeptiert werden würde, wir wissen es nicht. Wir warten gespannt auf die nächsten Wochen. Und halten Sie wie stets auf dem Laufenden! Vor Ort - Für Sie!

 

Thomas Schwan, Geschäftsführung.

 

 

24.07.2015 : Ist das das Ende des Krankenhausstandortes Künzelsau?

 Nun ist es also offiziell. Das HK Künzelsau soll in weiten operativen Bereichen zugunsten des Standortes Öhringen aufgegeben werden. Lesen Sie dazu unter Punkt 4 der Tagesordnung für die nächste Kreistagssitzung:

Link Tagesordnung

Wir vom HGDZ e.V. haben noch eine letzte Option erkannt und gezogen und zusammen mit dem Bürgermeister von Künzelsau eine Erweiterung der offiziellen Tagesordnung der kommenden Kreistagssitzung, am 27.07.2015 in der Gemeindehalle Schwabbach um 14 Uhr, beim Landrat beantragt. Gemeinsam mit Stadt und Landkreis möchten wir in einer neu zu gründenden gGmbH die ökonomische und operative Verantwortung für eine Notfall- und Akutversorgung in Künzelsau übernehmen. Nicht als Konkurrenz zur HK gGmbH sondern als logische Ergänzung. Und als notwendige Anlaufstelle für die Hohenloher Bürger in medizinischen Notfällen. Dazu benötigen wir einen Versorgungsauftrag des LR für Künzelsau über ca. 20 stationäre Betten in den Bereichen Akut- und Notfallversorgung und die dazugehörigen DRGs. Wenn schon unser Ideenkonzept nicht die Zustimmung der Kreis-Abgeordneten gefunden hat, so hoffen wir doch sehr darauf, dass unsere Initiative zur Gründung einen gemeinnützigen GmbH als Betreibergesellschaft, die dafür vom Landkreis einen eigenen Versorgungsauftrag erhalten müßte, wenigstens den klinischen Akut- und Notfallbetrieb in Künzelsau schützen und erhalten darf. Wir setzen in dieser Sache auch auf die Unterstützung unserer Mitglieder, Fördermitglieder und Kuratoren. Danke für Ihre geschätzte Aufmerksamkeit.

 

Thomas Schwan, Geschäftsführung

 

 

21.07.2015: HGDZ-Bürgersprechstunde zum HK Künzelsau soll Gesetz werden!

Das Sozialministerium Ba.-Wü. bringt ein Gesetz auf den Weg, welches ab 01.01.2016 im Grunde eine stärkere Beteiligung mündiger Bürger/Patienten vor Ort in Fragen des Krankenhausstandortes ermöglichen soll. In der heutigen Ausgabe der HZ (S. 5 oben rechts; Krankenhäuser: Bürger werden gefragt;) wird darüber berichtet, dass es innerhalb der kommunalen Gesundheitskonferenzen, die bislang ausschließlich mit Vertretern aus dem Gesundheitsbereich bestückt sind, in Zukunft auch Bürger- und Patientenvertretern erlaubt sein soll, über einen Krankenhausstandort mit zu entscheiden. Frau Ministerin Katrin Altpeter reagiert mit Ihrem Gesetzentwurf genau im Sinne der HGDZ - Bürgersprechstunde unseres Vereins vom 14.04.2015. Wir begrüßen dieses Vorhaben ausdrücklich! Dadurch wird dem Willen des mündigen Patienten/Bürgers auf Mitsprache in solch wichtigen Themen wie der Gesundheitsversorgung Rechnung getragen. Danke, Frau Ministerin!

Zum Nachlesen bitte in den Browser kopieren: 

http://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/stadt/hn/hn/Krankenhaus-Bau-Buerger-werden-gefragt;art132095,3424231

Für alle Bürger des Landes eine gute Nachricht. Auch wenn sie für den Hohenlohekreis und für Künzelsau vielleicht zu spät kommen könnte. Dennoch bleiben wir dabei: Künzelsau, die Hauptstadt der Weltmarktführer, ist für uns ohne eine klinische Akut- und Notfall-Versorgung undenkbar.

 

Thomas Schwan, Geschäftsführung

 

 

20.06.2015: Sicherheit vor Ort - Für Sie! Mit Innenminister.

 

Reinhold Gall, Innenminister von Baden-Württemberg, ließ es sich nicht nehmen, persönlich bei unserer bislang größten Schulungskampagne für automatische Defibrillatoren in Obersulm vorbei zu schauen und ein paar Worte der Begrüßung zu sprechen. Wir sind schon ein wenig stolz darauf, dass unsere Aktion "Sicherheit vor Ort - Für Sie!" nun also bis in die Spitze der Landespolitik vorgedrungen ist und dort für wesentlich genug erachtet wird, um durch die Teilnahme eines Ministers gewürdigt zu werden. Wir bedanken uns ganz herzlich beim Innenminister, der damit deutlich gemacht hat, dass auch die Politik der Meinung ist: Erste Hilfe muss wieder etwas Erstrebenswertes und Normales sein! Mit unserer Kampagne haben wir nun endlich die Aufmerksamkeit erreicht, die benötigt wird, um den Menschen im Land das Bewußtsein für "Helfen ist erste Bürgerpflicht" wieder zu geben. Herzlichen Dank an alle Akteure.

Beitrag des SWR4 Heilbronn

v.l.n.r.: Herr Prof. Karle, HGDZ e.V.; Herr R. Gall, Innenminister Ba.-Wü.; Herr Dr. Wolf, Bürgerstiftung Obersulm

Wichtige Info: Telemedizin als weitere Stütze zur Erhaltung der HK gGmbH, Standort Künzelsau und Öhringen.

Bis Ende Juni wird an unserer Businessidee "Herzkathederbereitschaft in Künzelsau" gerechnet und gefeilt. Am 13.07.15 wird sie dem Kreistag präsentiert, der dann entscheiden soll, ob etwas dran ist an unserem Vorschlag oder eher nicht. Wir sind recht zuversichtlich, dass wir gemeinsam mit der Beratungsgesellschaft aktiva einen machbaren Vorschlag für den weiteren Erhalt der HK gGmbH erarbeitet haben werden. Daneben liefen und laufen Gespräche rund um ein Projekt, mit dem wir im Falle der gewollten Sanierung der HK einen weiteren Stabilitätsanker werfen könnten, damit das Angedachte auch mittel- und langfristig erfolgreich sein kann. Telemedizin war bereits im Herbst auf unserer ersten Veranstaltung ein gut besuchtes Thema. Mit dem Vorschlag in Künzelsau das Erste Telemedizinzentrum Süddeutschlands zu errichten und zu betreiben, sind wir in der Telematik-Welt des Landes auf offene Ohren gestossen. Nicht nur daß wir das Projekt am 14.07.15 der Gesundheitskonferenz Hohenlohe und damit auch dem Herrn Landrat Dr. Neth vorstellen dürfen, nein, auch das Koordinierungszentrum für Telemedizin in Baden-Württemberg hat uns seine volle Unterstützung zugesagt im Falle der Umsetzung. Damit haben wir auf Seiten der Landespolitik stabile Begleiter auf dem Weg zu einem Standort für moderne und innovative Medizininfrastruktur. Zusammen mit unserem Kuratoriumsmitglied, Herr Dr. Thomas Helms, der ein solches Projekt bereits in Rheinland-Pfalz erfolgreich platziert hat und dort nun weiter führen darf, werden wir einen weiteren medizinischen USP nach Künzelsau holen können. So könnte die Attraktivität der Hohenloher Kliniken über den Landkreis hinaus für Fachkräfte und Patienten steigen und mithin den Standort weiter stabilisieren.

Wir sind gespannt, wie es weiter geht und halten Sie auf dem Laufenden.

 

Thomas Schwan, Geschäftsführung

 

 

08.06.2015: Der Innenminister gibt sich die Ehre!

Während die Gespräche und Prüfungen unserer Businessidee zur Sanierung der Hohenloher Krankenhäuser gGmbH im Hintergrund auf Hochtouren laufen und gut voran kommen, gibt es von unserer Seite aus eine weitere sehr erfreuliche Mitteilung an alle Bürger, die unseren Aktivitäten folgen, zu machen:

Um die Kampagne der Obersulmer Bürgerstiftung "Herzfreundliches Obersulm" entsprechend zu würdigen, hat sich der Innenminister des Landes Baden-Württemberg, Herr Reinhold Gall, höchstselbst und sehr gerne bereit erklärt, die Schirmherrschaft für diese Aktion zu übernehmen. Gerade einmal ein (1) Jahr läuft jetzt unsere Outdoor-Defibrillatoren-Kampagne "Sicherheit-Vor Ort-Für Sie!" und nun sind wir auf der obersten Landesebene angekommen. Wir vom HGDZ Hohenlohe/Franken e.V. begrüßen es ausdrücklich, dass die Bürgerstiftung Obersulm mit uns zusammen dieses Schulungsevent am 20.Juni 2015 von 15 bis 17:30 Uhr in der Gemeindehalle Sülzbach durchführen und dadurch sehr vielen Menschen den angstfreien Umgang mit Defibrillatoren verständlicher machen wird. Es ist viel einfacher damit umzugehen, als manch einer denkt. Überzeugen Sie sich selbst!

Wir möchten hiermit an alle Interessierten im Umkreis von Obersulm appellieren, sich zu dieser Schulung, zu der der Innenminister seine Teilnahme in Aussicht gestellt hat, einzufinden und sich vor Ort davon überzeugen zu lassen, dass:

Handeln Vorrang hat! Helfen ist immer der bessere Weg!

In diesem Sinne wünschen wir dieser einmaligen Veranstaltung einen grandiosen Erfolg.

 

Thomas Schwan, Geschäftsführung

Pressebericht dazu:

HEILBRONNER STIMME Weinsberger Tal | Lokales | 06.06.2015 Seite 36

Schulung für Hilfe im Notfall

OBERSULM „Herzfreundliches Obersulm“ ist eine Kampagne, die die Bürgerstiftung Obersulm (BSO) im Herbst 2014 gestartet hat. Jetzt gibt es eine Schulung zur Ersthilfe am 20. Juni. Die BSO möchte, dass Einwohner ohne Angst Erste Hilfe leisten können. Für die Notfallhilfe werden an zentralen Stellen der Gemeinde öffentlich zugängliche Defibrillatoren angebracht.

Wie geht man mit diesen Geräten um? Was ist im Notfall zu tun? Das Schulungskonzept der BSO vermittelt Laien auf einfache Art die wichtigsten Punkte. Die Kosten für diese Schulung trägt die Stiftung.

Durch die Kooperation mit der DRK-Ortsgruppe und dem Herzzentrum Hohenlohe mit dem Herzspezialisten Professor Christoph Karle konnten kompetente Partner für die die Einweisung für den Defibrillator gewonnen werden. Innenminister Reinhold Gall würdigt mit der Schirmherrschaft den landesweiten Pilotcharakter des Projekts.

Die Einweisung findet am Samstag, 20. Juni, von 15 bis 17.30 Uhr in der Gemeindehalle in Sülzbach statt. Anmeldung bis Montag, 15. Juni, per E--Mail unter info@buergerstiftung-obersulm.de. red

 

 

 

 

Pressemitteilung am 06.05.2015:

 

Ein zukunftsweisender Schritt in die richtige Richtung.

 

Mit der Verpflichtung des Kardiologen, Herrn Dr. M. Ackermann, als Leiter der Inneren

Abteilung des HK in Künzelsau, was wir ausdrücklich begrüßen, setzt die HK gGmbH

und die SLK Heilbronn ein  zukunftsweisendes Zeichen für die Hohenloher Bürgerschaft

und die Unternehmen der Region. Mit der Ernennung eines Kardiologen wird auch und vor

allem die Notfall- und Akut-Versorgung im Bereich Herzerkrankungen in Künzelsau

gestärkt, wie es auch unsere Businessidee zur Sanierung des Standortes Künzelsau vorsieht.

Nun steht  einer 24-Stunden Herzkathederbereitschaft in Künzelsau kaum noch etwas im Wege.

Bis Ende Juni wird die durch den Landrat beauftragte Prüfungsgesellschaft unsere Idee

einer sanften Sanierung und der Erhaltung beider Standorte des HK gGmbH verifiziert

und in einen Businessplan umgewandelt haben. Wir vom HGDZ e.V. werden unser

Möglichstes tun, um eine optimale Kommunikation und  Vernetzung von Krankenhaus,

(Fach-) Ärzten und Bürgern sicher zu stellen und zu optimieren.  Wir freuen uns auf die

nächsten gemeinsamen Schritte.

 

Der Vorstand

 

 

28.04.2015: Und weiter in Sachen "Unterstützung einer Sanierung der HK gGmbH".

 

Nun steht der lang ersehnte Termin mit dem Geschäftsführer der "aktivia-Beratung im Gesundheitswesen GmbH" Herrn Dr. Roßbach fest. Am 13.05.2015 treffen der Vorstand und einige Ärzte aus dem Netzwerk des Vereins und Herr Dr. Roßbach im Rathaus Künzelsau zusammen, um über die Möglichkeiten eines Businessplans zur Sanierung der HK gGmbH auf Grundlage des Ideenkonzept unseres Vereins zu sprechen.

Danach am 03.06.2015 treffen dann der Geschäftsführer der SLK-Kliniken Heilbronn GmbH, Herr Dr. Jendges, und der Direktor Innere Medizin I derselben Klinik, Herr Prof. Dr. Hennersdorf, mit dem 2. Vorstandsvorsitzenden, Herrn Prof. Dr. Karle und dem Geschäftsführer unseres Vereins, Herr Thomas Schwan, zu einem Austausch zusammen, um gemeinsam eine für alle zufriedenstellende Weiterentwicklung der HK gGmbH mit ihren beiden Standorten zu eruieren.

Beiden Treffen wünschen wir das notwendige Vertrauen, Kompromissbereitschaft und gute Lösungen, um die Klinikstandorte in Künzelsau und Öhringen für die Hohenloher Bürger erhalten zu können. Wir halten Sie auf dem Laufenden!

 

Thomas Schwan, Geschäftsleitung

 

 

Pressemitteilung am 22.04.2015:

 

Gerüstet für steigende Notfallzahlen.

 

Wer würde es sich nicht wünschen, ein Geschenk in dieser Größenordnung

zu erhalten, wie es am Montag der Stadt Künzelsau zuteilwurde. Ein Jackpot

war es, den Prof. Dr. mult. Reinhold Würth ganz beiläufig seiner Stadt schenkte.

Carmen-Würth Kongresshalle plus Museum. Großartig. Die Mitglieder und Förderer

des HGDZ e.V. begrüßen diese Großzügigkeit und danken dem edlen Spender für

sein unwahrscheinliches Engagement für Stadt und Kreis.

Auf der anderen Seite wird diese Location Massen von Besuchern und Touristen in

die Stadt und die Umgebung von Künzelsau locken. Ganze Dienstleistungsbereiche

werden prosperieren. Und es wird mit höheren Gästezahlen zwangsläufig auch steigende

Notfall- und Akutfälle geben. Ein, wie wir finden, geradezu zwingendes Argument für

eine 24-Stunden am Tag und  365 Tage im Jahr Rundum-Notfallversorgung vor Ort

in der Kreisstadt, so wie wir es vorgeschlagen haben. Man kann nicht darüber hinweg-

sehen, dass die Besucher der Halle, neben anderen Dienstleistungen auch eine

funktionierende medizinische Infrastruktur auf höchstem Niveau erwarten und auch

erwarten dürfen. Das gehört zu den Mindeststandards für einen funktionierenden

und gelingenden Tourismus.

 

Wir halten Sie auf dem Laufenden!

 

Thomas Schwan, Geschäftsführung

 

 

 

16.04.15: HGDZ-Bürgersprechstunde - 300 Bürger diskutieren in der Stadthalle.

Versprochen hatten wir eine Bürgersprechstunde von unten nach oben und nicht von oben herab. Ca. 300 Bürger kamen am 14.04.15 und diskutierten 3 Stunden lang auf Augenhöhe rund um das Thema des Abends: "Das Kocher-/ Jagsttal ohne Krankenhaus?" Eine größere und demokratischere "Patientenbefragung" gab es niemals zuvor im Lande.

Hohenloher Bürger aus dem ganzen Landkreis, unter ihnen eine Ehrenbürgerin der Stadt Künzelsau, Bürgermeister von Kocher und Jagst, Kreisräte, Stadträte, Unternehmer und viele Ärzte aus der Region diskutierten kontrovers aber auch fair, wie es mit den derzeitigen Krankenhausstandorten Künzelsau und Öhringen weiter gehen könnte. Unser Verein stellte in einer kurzen Präsentation seine Ideen und Gedanken zur Stabilisierung und nachfolgender gemeinsamer Sanierung der HK gGmbH vor. Die Podiumsmitglieder gaben ihre Statements zum Thema des Abends ab und dann begann der moderierte Teil der Veranstaltung, indem Herr Prof. Dr. Karle und Herr Thomas Schwan mit Mikrofonen ausgestattet durch den Saal gingen und Fragen, Anregungen, Wünsche und auch vereinzelt Kritik der Bürger einfingen und beantworteten. Dieser Teil des Abends wurde live mitgeschrieben und per Beamer an die Leinwand der Stadthalle projiziert. So konnte jeder der Anwesenden der Diskussion sowohl hörend als auch lesend folgen. Das Ergebnis war ohne Frage eindeutig: Die Hohenloher Bürger, die Unternehmer und die Ärzte aus der Region wollen beide HK-Standorte erhalten wissen. Sie plädierten für eine konstruktive Zusammenarbeit des HK mit dem HGDZ und seinem Ideenkonzept, um diesen Teil der medizinischen Infrastruktur zu bewahren. Vertrauen in die beiden Häuser müsse erneut erzeugt und aufgebaut werden. Netzwerke sollen geknüpft und die Kommunikation nach Innen und Außen solle verbessert und professionalisiert werden. Entscheiden wird nach der Prüfung unserer Ideen allerdings der Kreistag. Und das mit gutem Recht. Immerhin verantwortet der Landkreis, wie es mit dem HK weiter gehen wird. Wir vom HGDZ e.V. stehen bereit, um mit unserem Experten-KnowHow, mit hochmodernem medizinischem Equipment und mit unserem Ärzte-Netzwerk eine gewünschte Sanierung nach Kräften zu unterstützen. Wir vom Verein plädieren mit den Bürgern des Landkreises für den Versuch die beiden Standorte Künzelsau und Öhringen zu erhalten und für die Patienten zwischen Kocher und Jagst wieder attraktiv werden zu lassen. Wir halten Sie auf dem Laufenden!

Wir haben das Diskussions-Protokoll nun formatiert und geordnet. Auf Wunsch des Vorstandes werden wir es nicht, wie ursprünglich angedacht, hier veröffentlichen. Es enthält zu viele kritisierende Passagen. Es kann aber auf Wunsch bei uns angefragt und eingesehen werden. An Stelle dessen möchten wir Ihnen den Zeitungsartikel vom 16.04.15 bzgl. unserer Veranstaltung zugänglich machen.Bitte lesen Sie:

Artikel der Hohenloher Zeitung vom 16.04.2015

 

Thomas Schwan, Geschäftsführung

 

 

 

 

02.04.15: Die Entscheidung --> Unsere Sanierungsideen werden extern geprüft!

Seit heute steht es nun also offiziell fest. Unsere Sanierungsideen werden durch die Krankenhausberatungsgesellschaft "aktiva - Beratung im Gesundheitswesen GmbH" geprüft und testiert. Der Auftrag ist vom Landratsamt aus ergangen. Wir hoffen sehr, dass wir alle die Gelegenheit haben, Herrn Dr. Christian Rossbach, den Projektleiter, am 14.04.15 in der Stadthalle Künzelsau im Rahmen der HGDZ-Bürgersprechstunde begrüßen zu dürfen und kennen zu lernen. Ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung der Erhaltung der Heimatkrankenhäuser. Wir halten Sie hier auf dem Laufenden.

 

Thomas Schwan, Geschäftsführung

 

 

30.03.2015: Hier das Interview zur Veranstaltung am 14.04.2015 um 19 Uhr in der Stadthalle Künzelsau. Bitte kommen Sie sehr zahlreich. Wir haben einiges zu besprechen!

Interview Teil 1    Interview Teil 2

 

Wir halten Sie auf dem Laufenden!

 

Thomas Schwan, Geschäftsführung

 

 

 

20.03.15: Nächster Schritt in Sachen Konzeptidee für die HK gGmbH ist getan!

 

Heute am 20.03.15 sind, nach den uns vorliegenden Informationen, die Angebote der beiden von uns benannten Beratungsgesellschaften für das Krankenhauswesen an den Herrn Landrat per email und per Post raus gegangen. Die Angebote sollten also für die anstehende Kreistagssitzung in der nächsten Woche vorliegen. Und das ist gut so, weil dann direkt und noch vor unserer „HGDZ-Bürgersprechstunde“ zum Thema „Das Kocher-/Jagsttal ohne Krankenhaus?“ am 14.04.15 um 19 Uhr in der Stadthalle Künzelsau (Veranstaltungshinweis / Informationsbroschüre)  entschieden werden kann, welche der beiden Gesellschaft den Prüfauftrag für unsere Idee schlussendlich erhalten wird. Dadurch erhöhen sich die Chancen, dass ein/e VertreterIn dieser benannten Beratungsgesellschaft ein Einführungsreferat für uns alle halten und mit auf dem Podium unserer Veranstaltung sitzen wird und dort Rede und Antwort stehen kann.

>>>>> Info: Interview am 23.03.15 zur Defi-Kampagne und am 30.03.15 zur Krankenhausveranstaltung jeweils ab 16 Uhr bis 17 Uhr auf SWR, Fequenz UKW/FM106,6 <<<<<

Wir freuen uns auf einen lebhaften Austausch mit Ihnen und wünschen uns einen konstruktiven Verlauf der Veranstaltung. Und das wie immer: Vor Ort – Für Sie!

 

Thomas Schwan, Geschäftsführer

 

 

 

Statement zu unserer geplanten Veranstaltung am 14.04.2015 um 19 Uhr in der Stadthalle Künzelsau.

 

Am 25.02.2015 wurde in Neuenstein die Vision eines Krankenhausneubaus zur Sicherung der stationären Gesundheitsversorgung im Hohenlohekreis vorgestellt. Natürlich begrüßen wir die hohe Investitionsbereitschaft des Kreises zur Versorgung seiner Bürger und halten einen Krankenhausneubau daher unter bestimmten Voraussetzungen für ein gutes Projekt. Wir verfügen innerhalb unseres Vereins über Experten im Bereich der Versorgungsforschung sowie über Ärzte mit großer Erfahrung im ambulanten und stationären medizinischen Bereich. Und wir sind Hohenloher, die für ihre Familien und Senioren an einem intelligenten Gesundheitssystem höchstselbst interessiert sind. Wir und unsere Patienten werden mit den in Zukunft projektierten und implementierten Versorgungsstrukturen leben und arbeiten - es betrifft uns also ebenso wie den gesamten Rest der Bevölkerung. Dazu wäre es u.U. sinnvoll, uns auf Augenhöhe in den anstehenden Prozess mit einzubeziehen, unsere Expertisen und Vernetzungen zu nutzen und uns nicht als "Konkurrenten", sondern als Partner zu betrachten. Wir engagieren uns, um zu helfen!

Natürlich kann der Landkreis Gelder einsparen, wenn medizinische Doppelstrukturen beseitigt werden. Im Vordergrund der Diskussion sollte jedoch die Qualität der Versorgung stehen und nicht das Geld alleine. Wir brauchen bestens ausgebildete Ärzte und Pflegefachkräfte in ausreichender Zahl, die die Patienten liebevoll und mit hohen medizinischen Standards zu behandeln in der Lage sind. Und diese Mitarbeiter werden dann für das Krankenhaus Erlöse generieren durch die Versorgung zufriedener Patienten. Unbefangen von Fremdinteressen und in offener Diskussion sollte das Konzept von den artikulierten Bedürfnissen der zu Versorgenden ausgehend aufgezogen werden. Folgende Fragen stellen uns die Bürger: Hat ein Hohenloher Zentralklinikum gegen die Konkurrenten in Schwäbisch Hall und Bad Mergentheim überhaupt eine Chance? Wie lange nach der Eröffnung wird es dauern, bis der Betrieb in einem neuen Haus reibungslos und vertrauenserweckend läuft? In welches Zentrum gehen wir in der Zwischenzeit und warum sollten wir wechseln, wenn wir zufrieden waren? Bleiben auch die Arbeitsplätze in einem neuen und effizienteren Haus sicher? Oder gibt es tatsächlich doch ein intelligentes und kostendeckendes Konzept für eine heimatnahe Versorgung, die nicht in Konkurrenz zu den bestehenden Zentren in den umliegenden Landkreisen treten müßte? Und das vor allem entlang des Kocher- und Jagsttales, da wo die Weltmarktführer auf eine gute Infrastruktur für die Gewinnung von Fachkräften angewiesen sind.

Wir sind beileibe keine politische Bewegung und wollen das auch nicht werden. Wir sind nur ein Expertengremium, das unterstützen möchte. Und kommen wir am Ende gemeinsam darauf, dass ein Zentrum doch das Bessere wäre, dann unterstützen wir dies nach allen Kräften. Um aber ein wirkliches Gefühl dafür entwickeln zu können, welche brennenden Fragen die Hohenloher Bürger auf dem Herzen haben, veranstalten wir am 14.04.2015 um 19 Uhr in der Stadthalle in Künzelsau eine "HGDZ-Bürgersprechstunde" zu all den oben skizzierten Themen. Wir notieren alles mit. Herzlich willkommen!!

 

Thomas Schwan

Geschäftsführung

 

 

 

27.03.15: 100 Millionen für eine vage Hoffnung.

Wenn am Ende einer Präsentation so viele Fragen offen bleiben wie am 25.02.2015 in Neuenstein zum Thema "Weiterentwicklung der HK gGmbH" dann muß die Frage erlaubt sein, ob diese Vorstellung für uns Hohenloher als zufriedenstellend beurteilt werden kann.

Wurden die Patienten im Vorfeld auch mit einbezogen, wurde der Berater von Oberender und Partner gefragt. "Unglücklicherweise nicht!", lautete die Antwort. Wir fragen uns, warum sollten die nicht gefragten Hohenloher vom Kocher oder aus dem Jagsttal mehr Vertrauen zu einem neuen, moderneren aber auch unübersichtlicheren Neubau mit 250 Betten, der darüber hinaus wahrscheinlich noch weiter entfernt von ihnen sein wird, haben, als in die bisherigen Häuser? Und wie geht man mit der Situation hinsichtlich der beliebten "Konkurrenzhäuser" in Schwäbisch Hall und Bad Mergentheim um? Uns fehlt ein wenig die Logik einer Neubau-Idee, wenn man es in der Vergangenheit nicht wirklich erreicht hat, so jedenfalls das Gutachten des Herrn Dr. Nickel, die in unseren beiden Städten beheimateten Krankenhäuser für die Hohenloher attraktiv genug zu machen? Die konkrete Vernetzung von ambulanten und stationären medizinischen Leistungen sollte unserer Meinung nach zu allererst optimiert werden. Eine offene und transparente Kommunikationskultur wird Vertrauen schaffen. Wir werden uns weiterhin dafür engagieren, die beiden Krankenhäuser zu erhalten. Wir können die Herausforderung gemeinsam mit dem HK gGmbH Management und mit einem Bruchteil der jetzt veranschlagten Mittel angehen und zum Erfolg führen. Erst wenn Vertrauen wieder geschaffen wurde, erscheint ein Neubau in unseren Augen sinnvoll. Jetzt ist es dafür noch zu früh.

Am Freitag Abend (27.02.2015) traf sich der engere Vereinsvorstand des HGDZ Hohenlohe/Franken e.V., um über eine zeitnahe eigene Veranstaltung zu beschließen, auf der die Hohenloher in aller Öffentlichkeit diskutieren dürfen, was sie sich als "Patienten" wünschen an wohnortnaher medizinischer Versorgung. An welchem Standort sie einen Notfall- und Akutschwerpunkt in ihrem Landkreis am ehesten für sinnvoll erachten. Und wie sie sich als Patienten eine Kooperation zwischen niedergelassenen Ärzten und den Kliniken am wirkungsvollsten vorstellen könnten. Zu dieser offenen Diskussion am 14.04.14 um 19 Uhr in der Stadthalle Künzelsau werden wir neben der Bevölkerung und den niedergelassenen Ärzten selbstverständlich auch die Verantwortlichen der HK gGmbH einladen.  In unserem Informationsformat "HGDZ-Bürgersprechstunde: Was erwarten die Hohenloher in Zukunft von Ihren Krankenhäusern?" sollen möglichst viele Antworten gefunden werden. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

 

Thomas Schwan, Geschäftsführung.

 

 

Zwei Beratungsgesellschaften wurden vom Verein an das Landratsamt benannt.

Nachdem der Gf der HK gGmbH dem Verein am Montag, den 23.02.2015, eine Liste mit möglichen und in Frage kommenden Beratungsgesellschaften zur Prüfung der HGDZ-Idee zur Sanierung der Hohenloher Krankenhäuser zugeschickt hatte, entschied sich der Verein heute am 25.02.2015 für 2 dieser Gesellschaften. Beide kennen die Problematiken bei der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum und beide haben schon ähnlich gelagerte Situationen für alle Beteiligten optimal "gerettet". Die Gesellschaften haben davor weder für den Verein noch für die SLK oder die Regionale Gesundheitsholding gearbeitet und können daher als neutral und unbefangen angesehen werden. Nun liegt es am Landrat, welcher dieser Gesellschaften er den Vorzug gibt.

Von Seiten des Vereins wurde dessen Geschäftsführer, Herr Thomas Schwan, mit der inhaltlichen Begleitung und der fachlichen Betreuung der Gutachter betraut. Er fungiert somit als Ansprechpartner zwischen allen Beteiligten und dem Vorstand des Vereins. Wir freuen uns auf die gemeinsame Aufgabe, dem Hohenlohekreis seine Notfall- und Akut- versorgung zentral zu erhalten und hoffen auf eine gute Zusammenarbeit zum Nutzen aller Bürger des Landkreises.

 

Der Vorstand

 

 

23.02.15: Vereinsidee soll zwar geprüft, aber am 25.02.2015 nicht diskutiert werden.

Leider hat es unsere Vereinsidee zur sanften und raschen Sanierung der HK gGmbH nicht auf die vom Landrat einberaumte Veranstaltung des Hohenlohekreises zur Klinikzukunft geschafft. Noch nicht einmal eine externe Beratungsgesellschaft, die die Idee prüfen sollte, ist uns bislang vom Klinikmanagement der HK gGmbH benannt und vorgeschlagen worden. Wenn am Mittwoch die Vorschläge der Gutachter auf`s Podium gehoben und vorgestellt werden, können die Künzelsauer und Öhringer selbst hören und erleben, was aus ihrem Krankenhaus in Zukunft werden soll. Ob dann für die Hohenloher im Osten und Norden des Landkreises, von Kocher und Jagst, im Notfall noch eine Klinik der HK gGmbH in angemessener Zeit erreichbar sein wird, soll jeder für sich selbst entscheiden. Wir werden uns auf alle Fälle weiterhin bemühen, eine Notfall- und Akutklinik in Künzelsau zu erhalten. Dazu werden zur Zeit intern im Verein auch andere Möglichkeiten und Konstellationen diskutiert.

Wir sind alle sehr gespannt auf den 25.02.2015. Bitte kommen Sie sehr zahlreich und prüfen Sie kritisch, was Ihnen serviert werden wird. Die Sozialministerin sagt richtungsweisend zu diesem Thema: Jeder Bürger des Landes soll eine Notfall- und Akutversorgung in einer angemessenen Zeit erreichen können. Daran werden wir die Vorschläge des Abends messen!

Thomas Schwan, Geschäftsführer

 

 

11.02.15: Treffen mit dem HK gGmbH Management!

Als unsere Vereinsspitze am 10.02.2015 im Landratsamt eintraf, erwarteten uns 4 Personen aus der Führung der HK gGmbH, allerdings ohne einen externen Berater. Man ließ uns kurz hinsetzen und teilte uns lediglich mit, daß der Kreistag beschlossen habe, unsere Sanierungsidee extern überprüfen zu lassen. Der Geschäftsführer sagte, man suche nach geeigneten Beratungsgesellschaften, die sowas könnten und fragte nach unseren Wünschen diesbezüglich. Wir wollten auf jeden Fall einen externen Prüfer, der sich in der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum gut auskennt. Man versprach uns, daß man uns 2-3 Beratungsgesellschaften vorschlagen würde, aus der wir dann eine wählen dürften. Nach ca. 15 Minuten trennten sich unsere Wege bereits wieder. 

Thomas Schwan, Geschäftsführung

 

 

Vereinsidee soll extern geprüft werden!

Die Geschäftsführung der Hohenloher Kliniken gGmbH, Herr Dr. Andor Toth, und ein externer Berater werden am 10.02.2015 zusammen sitzen und gemeinsam mit Herrn Bürgermeister Stefan Neumann, Herrn Prof. Christoph Karle und dem Geschäftsführer des Vereins die Idee ihres Rettungsplanes für das HK  und deren Umsetzbarkeit prüfen. Daraus soll dann in Bälde ein Businessplan entwickelt werden, der die rasche, sanfte und kostengünstige Sanierung der HK gGmbH für beide Standorte, Künzelsau und Öhringen, garantieren soll. In Anbetracht der angespannten Finanzlage des HK wird die Idee des Vereins, der sowohl ein Netzwerk aus Ärzten als auch ein Netzwerk aus prominenten Fürsprechern aus der Region und der Unternehmerschaft unterhält, als echte Alternative zu anderen Plänen gesehen. Das Prinzip der Idee des Vereins beruft sich dabei auf die sehr rasche Steigerung im Bereich „Positiver Erträge“ und weniger im Bereich „Kosteneinsparung“.

Wir werden Sie auf dem Laufenden halten!